Bergung von Geisternetzen aus der Nordsee

bessergrün engagiert sich für den Schutz der Meere

Unsichtbar, aber lebensgefährlich: Geisternetze treiben unbemerkt in der Nordsee und bedrohen Fische, Krebse und andere Meeresbewohner. Vor der ostfriesischen Küste wagte sich ein Team aus Profi-Tauchern in rund 20 Meter Tiefe – und konnte mehrere hundert Kilogramm dieser tödlichen Fallen aus alten Schiffswrack bergen.

Geisternetze sind eine unsichtbare Gefahr für unsere Meere – und für die Tiere, die darin leben. Vor der ostfriesischen Nordseeküste haben Taucher im Rahmen des Geisternetze-Projekts mehrere hundert Kilogramm dieser herrenlosen Fischernetze aus rund 20 Metern Tiefe geborgen und zum Recycling an Land gebracht.

Die Aktion wurde von bessergrün und Ghost Diving Germany initiiert und von weiteren Partnern unterstützt. Nach drei Projekttagen konnten insgesamt über 600 Kilogramm Netze aus der Nordsee entfernt werden.

„Verlorene Fischernetze stellen eine massive Bedrohung für das Leben im Meer dar. Fische, Krebse und andere Tiere verfangen sich darin und verenden qualvoll. Zudem zerfallen die Kunststoffnetze im Laufe der Zeit zu Mikroplastik, das in die Nahrungsketten gelangt“, erklärt Derk Remmers von Ghost Diving Germany.

Für die Bergung steuerte das Team aus acht professionellen Taucher und weiteren Helfer mit zwei Booten mehrere Schiffswracks vor den ostfriesischen Inseln Spiekeroog und Langeoog an. Zwei begleitende Kutter brachten die geborgenen Netze anschließend an Land. Die Arbeit unter Wasser ist gefährlich und verlangt höchste Konzentration: Strömungen, Wellengang, wechselnde Gezeiten und eingeschränkte Sicht machen das Tauchen in der Nordsee zu einer besonderen Herausforderung.

„Als nachhaltiger Marktplatz setzen wir uns für konkrete Lösungen ein, um Natur und Klima zu schützen“, sagt Steffen Sparing von bessergrün. „Die Bergung der Geisternetze ist ein wichtiger Schritt, um Meereslebensräume zu bewahren und Plastikverschmutzung zu verhindern. Besonders stolz sind wir darauf, über 120 Vertriebspartner an Bord begrüßt zu haben, die dieses Projekt tatkräftig unterstützt haben. Gemeinsam konnten wir viel bewegen.“

Über das bessergrün-Projekt „Bergung von Geisternetzen“

Das Projekt fand 2025 bereits zum dritten Mal statt. Ziel ist es, verloren gegangene Fischernetze aus der Nordsee zu entfernen und gleichzeitig auf die Folgen von Geisternetzen und Plastikmüll hinzuweisen. Seit dem Start konnten insgesamt bereits rund 1,8 Tonnen Netze geborgen werden, die anschließend fachgerecht recycelt werden.

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