Das erste bessergrün-Maklerforum – Auftakt in Oberhausen

Das erste bessergrün-Maklerforum brachte am 22. April 2026 Partnerinnen und Partner in Oberhausen zusammen, um nachhaltige Zukunftsthemen zu besprechen und den gemeinsamen Austausch zu stärken. Nach Impulsen zu Werten, Visionen und zukünftigen Projekten stand vor allem das persönliche Miteinander im Mittelpunkt – fernab digitaler Meetings. Gemeinsam besuchte die rund 65-köpfige Gruppe die Ausstellung „Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen, die eindrucksvoll die Bedeutung und Verletzlichkeit unserer Wälder verdeutlichte. Das Forum zeigte, wie wichtig Begegnungen, neue Perspektiven und gemeinsames Engagement für eine nachhaltigere Zukunft sind.

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit lebt von verschiedenen Perspektiven, ehrlichem und vor allem regelmäßigem Austausch. Um Themen rund um eine nachhaltige Zukunft erlebbar zu machen, hat das Team von bessergrün ein Maklerforum ins Leben gerufen. Der Auftakt fand am 22. April 2026 in Präsenz in Oberhausen statt.

Von Angesicht zu Angesicht

Digitale Treffen sind einfach, effizient, schnell und jederzeit von überall möglich – und gerade für unsere Lizenz- und Vertriebspartner in ganz Deutschland oft die beste Lösung.

Und doch fehlte uns etwas: der persönliche Austausch, das Händeschütteln, das gemeinsame Lachen und auch das private „Schnacken“ zwischendurch – all das, was in Erinnerung bleibt und kein digitales Meeting ersetzen kann.

Nach einem Impulsvortrag von Geschäftsleiter Steffen Sparing und Mitgründer Frederik Waller über Werte, Visionen, zukünftige Perspektiven und gemeinsames Wirken wurde intensiv diskutiert und sich ausgetauscht. Im Anschluss erlebte die Gruppe, bestehend aus Lizenznehmern sowie -partnern, Vertriebspartnern und Maklerbetreuern, gemeinsam die Ausstellung „Mythos Wald“.

Das Maklerforum bietet die ideale Gelegenheit, bessergrün sowie die Menschen, Produkte und Ideen dahinter besser kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Im Mittelpunkt standen Einblicke in unsere Arbeit, der Austausch von Erfahrungen und neue Impulse für zukünftige gemeinsame Projekte – denn bessergrün soll eine gemeinsame Idee sein und nicht die von Einzelnen.

Eine Reise durch den „Mythos Wald“

76,5 Meter hoch, 49 Meter Durchmesser und ein Fassungsvermögen von 120.000 m³ – 1929 ging der Gasometer Oberhausen offiziell in Betrieb. Diente er damals noch als riesiger Gasspeicher für die Schwerindustrie im Ruhrgebiet, so ist er heutzutage ein eindrucksvoller Ort der Industriekultur für Wissbegierige.

Er führt seine Besucher in verschiedene Welten – von „Das zerbrechliche Paradies“ über „Planet Ozean“ bis hin zur aktuellen Ausstellung „Mythos Wald“ – das optimale Umfeld, um unsere Runde, die aus knapp 65 Leuten bestand, mit beeindruckenden Fotos, KI-gestützten komplexen Anschauungen und erschütternden Fakten zum Zustand unserer Umwelt zu konfrontieren. Die Ausstellung zeigt wirkungsvoll auf, welche Bedeutung unsere Wälder für unser Leben und unsere Zukunft haben und was ihre Schädigung für Konsequenzen hat.

Majestätisch – egal, in welcher Form.

5 Hard Facts zum Thema Wald, die nicht jedem bewusst sind

Klar – Bäume sorgen für unsere Sauerstoffproduktion und Artenvielfalt im Tierreich – das ist bekannt.

Doch bei den nachfolgenden Informationen, die wir aus der Ausstellung mitnehmen durften, staunen selbst erfahrene Naturinteressierte:

  • Schonmal vom Wood Wide Web gehört?

Über Pilznetzwerke (der Mykorrhiza-Pilz ist mit Wurzeln verbunden) im Boden tauschen Bäume Nährstoffe und chemische Signale aus, können also sozusagen miteinander kommunizieren. Verwandte, jüngere Bäume mit Zucker versorgen oder sogar vor Schädlingen warnen? Kein Problem für die ältere Generation!

  • Es gibt auch sogenannte Mutterbäume.

Besonders große, alte Bäume funktionieren als zentrale Knotenpunkte eines Waldnetzwerks. Sie versorgen Setzlinge, stabilisieren Mikroklima, fördern Biodiversität und speichern genetische Informationen über Jahrhunderte. Wenn solche Bäume gefällt werden, kann ein ganzes Waldsystem instabil werden. Sehr ähnlich zu der Rolle der Mutter für uns Menschen, oder?

  • Wälder sind natürliche Therapeuten.

Sie produzieren chemische Stoffe wie Terpene und Phytonzide und schützen dadurch einerseits Pflanzen – beeinflussen andererseits aber auch uns Menschen. Studien zeigen, dass Aufenthalte im Wald Stress reduzieren, den Blutdruck gering halten und bestimmte Immunzellen stärker aktiviert werden. In Japan kam daher übrigens der Trend des „Waldbadens“ auf, also die deutsche „Runde durch’n Wald“, die wir alle definitiv öfter machen sollten!

  • Wälder sehen nicht nur schön aus, sie kühlen unsere Städte.

Und das selbstverständlich effizienter und günstiger als Klimaanlagen. Ohne Bäume und ihre Schatten, Verdunstung, Luftzirkulation und Speicherung von Feuchtigkeit würden viele Städte im Sommer gesundheitlich deutlich gefährlicher für Mensch und Tier werden.

Diese Beispiele zeigen: Wälder sind eben keine passive Naturkulisse, sondern hochkomplexe, intelligente und klimaaktive Systeme, die geschützt werden müssen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Dezember 2026 im Gasometer Oberhausen zu sehen – ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Wir freuen uns auf das nächste Mal

…und informieren euch rechtzeitig, sobald ein neuer Termin feststeht.

Unsere Mission ist es, fundierte Theorie in der Praxis erlebbar zu machen und so Verständnis und Vertrauen bei unseren Partnern zu stärken. Dafür schaffen wir Begegnungen an besonderen Orten der Bildung, Kultur und Wissensvermittlung – dort, wo Zukunftsthemen greifbar werden.

Oder vielleicht trifft sich unser Kreis beim nächsten Mal einfach zum Waldbaden?

Auf jeden Fall: gemeinsam, persönlich und mit Blick auf eine nachhaltigere Zukunft.

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